Der Tourismus auf Malta profitiert aktuell von den Nachwirkungen der Unruhen in den nordafrikanischen Staaten Ägypten und Tunesien: Urlauber, die eine Reise nach Ägypten oder nach Tunesien gebucht haben, versuchen nun, ihre Reise umzubuchen. Neben weiteren Destinationen im Mittelmeer könnte auch die Ferieninsel Malta von den aktuellen Geschehnissen profitieren.
Die Auswirkungen der Unruhen in Afrika machen sich für den Tourismus auf Malta schon jetzt bemerkbar: Reiseveranstalter haben in dieser Woche von erhöhten Buchungszahlen für das Urlaubsziel Malta gesprochen, die zum Teil aus den Umbuchungen von Ägypten- und Tunesien-Reisen resultierten. Aber nicht nur im klassischen Pauschaltourismus, auch in anderen Sparten ist mit einem Zuwachs für den maltesischen Tourismus zu rechnen. Wie zum Beispiel auf dem Gebiet der Kreuzfahrten und Seereisen: Viele Kreuzfahrtgesellschaften und Reedereien fahren Ziele in Ägypten und in Tunesien, die ursprünglich als Landgänge geplant waren, aktuell aus Vorsichtsgründen erst einmal nicht mehr an. Alternativen müssen daher her, und da kommt auch die Insel Malta ins Spiel, wie das Beispiel des italienischen Kreuzfahrtunternehmens „Costa Cruceros“ zeigt: Die Reederei kündigte nun öffentlich im Rahmen einer Presseerklärung mit, dass die Schiffe der Kreuzfahrtgesellschaft aus Italien vorerst die Häfen in Tunesien und Ägypten auf ihren Kreuzfahrten bis auf weiteres nicht mehr anfahren werden. Alternativ werden die Kreuzfahrtschiffe von „Costa Cruceros“ für die nächste Zeit die Häfen in Cagliari auf Sardinien, Mallorca und auf Malta ansteuern, wie die Reederei am vergangenen Mittwoch bekannt gab. Die Schiffe von Costa Cruceros, die für Rotes Meer Kreuzfahrten eingesetzt werden, werden nicht mehr in Ägypten anlegen, sondern bis auf Widerruf erst einmal nur noch in Israel und in Jordanien vor Anker gehen.
In den nächsten Tagen wird mit ähnlichen Meldungen von weiteren Reedereien und Kreuzfahrtgesellschaften gerechnet. Auch hier könnte die Ferieninsel Malta Nutznießer er kurzfristig geänderten Routen der Anbieter sein, für die die Sicherheit ihrer Gäste und der Besatzung oberste Priorität genießt.
Christian Bathen
Foto: André Szysnik
Datum: 06.02.2011
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