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Dingli Cliffs

Die Dingli Cliffs bilden eine markante Steilküste an Maltas Westseite. Oberhalb des Meeres liegt ein landwirtschaftlich geprägtes Plateau; die Küstenkante fällt in gestuften Kalksteinwänden und Hängen ab. Felder und kleine Siedlungsorte schließen an die Aussichtslagen an. Bei klarer Sicht ist südlich vor der Küste die unbewohnte Felseninsel Filfla zu sehen. Eine ausgewiesene Route führt aus der Klippenregion durch das ländliche Hinterland bis an Maltas Südküste.

Kalksteinklippen und terrassierte Hänge bei Dingli über dem Meer. Dingli Cliffs an Maltas Westküste. Foto: Edelmauswaldgeist / CC0 1.0; Größenanpassung.

Ta’ Dmejrek und die Kalksteinkante

Im Höhenzug bei Dingli erreicht Ta’ Dmejrek rund 253 Meter und ist damit der höchste Punkt der maltesischen Inseln. Die Schichtfolge des Kalksteins und die Erosion prägen die gestuften Klippenformationen. Oben öffnet sich der Blick über die Felder des Hochlands; unterhalb wechseln helle Felsflächen, Hänge und Meer. Die Landschaft lässt sich deshalb nicht nur als Aussichtskante, sondern als Übergang zwischen landwirtschaftlich genutztem Inselinneren und steiler Küste verstehen.

Wanderroute über Fawwara nach Wied iż-Żurrieq

Die Malta Tourism Authority führt eine Wanderroute vom Interpretationszentrum nahe den Dingli Cliffs über Fawwara bis nach Wied iż-Żurrieq. Entlang des Weges liegen die Kapelle St Mary Magdalene, ein ehemaliger Schulbau der Landgemeinde, eine weitere Kirche und ein Aquädukt aus dem 19. Jahrhundert. Küstenblicke wechseln mit Wegen durch Agrarland und Siedlungsräume. Diese Abfolge macht die Route zu einem Querschnitt durch die westliche Hochfläche und den südlichen Küstenraum.

Die Route führt über offenes Gelände und an Klippen vorbei. Halten Sie Abstand zur Kante, besonders bei Wind, losem Untergrund oder nach Regen, und beachten Sie Markierungen für Privatgrundstücke. In Tälern kann der Mobilfunkempfang fehlen.

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Orte im Inselinneren und an der Südküste

Die Route endet am Küstenort Wied iż-Żurrieq. Im Inselinneren liegt Żurrieq; weiter nördlich bewahrt Rabat einen historischen Stadtkern. Der Blick auf die Geschichte Maltas reicht von den prähistorischen Tempeln im Süden bis zu den befestigten Orten im Landesinneren. So verbinden sich Klippenlandschaft, Agrarland und Siedlungsräume auf einer konkreten Route.