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Die Lower Barrakka Gardens

Die Lower Barrakka Gardens liegen auf der St Christopher Bastion nahe der Sacra Infermeria am östlichen Rand Vallettas. Die Anlage hieß auch Barracca Vecchia; überdachte Arkaden öffneten sich zum Grand Harbour.

Lower Barrakka Gardens Die Lower Barrakka Gardens sind eine zentrale Parkanlage in La Valetta. Foto: Simon Slator / Wikipedia.de, gemeinfrei

Arkaden und Gartengestaltung

Eine Beschreibung von Pericciuoli Borzesi aus dem Jahr 1830 hob den Blick über die Hafeneinfahrt hervor: Einfahrende Schiffe schienen dort „fast in Handreichweite“ zu kommen. Der Brunnen vor dem Ball-Denkmal und Gartenwege kamen Ende des 19. oder zu Beginn des 20. Jahrhunderts hinzu. Die offene Arkadenstruktur wurde in den 1980er-Jahren umfassend wiederaufgebaut; Pflaster und Einrichtungen erneuerte man Anfang der 2000er-Jahre. Gedenktafeln erinnern an die ungarische Revolution von 1956, den Prager Frühling, Giuseppe Garibaldi und das 50-jährige Bestehen der Europäischen Union.

Die Anlage wurde später bis zur Castille Bastion erweitert; dort steht heute das Siege Bell Memorial. 1979 trennte der Bau einer neuen Ringstraße den Garten von den Befestigungen unterhalb. Barracca Vecchia ist das historische Gegenstück zu Barracca Nuova, dem Namen der Upper Barrakka Gardens. 1661 gestaltete Fra Flaminio Balbiani, Großprior von Messina, die Upper Barrakka als Erholungsort für die italienischen Ritter um.

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Alexander Ball und der öffentliche Garten

Das Denkmal für Sir Alexander Ball wurde 1810 errichtet. Ball war Maltas erster britischer Civil Commissioner; seine Amtszeit gehört zur frühen britischen Verwaltungszeit Maltas. Bald danach wurde der Garten gestaltet und 1821 als öffentlicher Garten eingerichtet. Ein Gebäude an der nahen Mediterranean Street ließ man 1815 abtragen, weil es den Blick auf das Monument beeinträchtigte.

Die Errichtung und die Restaurierung 1884 wurden jeweils durch öffentliche Sammlungen finanziert. Das Denkmal stand als erster freistehender Bau inmitten einer offenen Fläche und bezog die umgebende Landschaft in seine Wirkung ein. Ein massiver Kernbau auf erhöhtem Stylobat wird von einer viersäuligen Kolonnade an jeder Seite umgeben.

Am äußersten Ende der Halbinsel steht das Fort St Elmo, das den Zugang zu den Häfen sicherte.