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Xewkija: Dorfgeschichte im Zentrum Gozos

Xewkija liegt zwischen Mġarr Harbour und Victoria im Zentrum Gozos. Das Dorf ist vor allem durch die Rotunde St John the Baptist bekannt, deren Kuppel weithin sichtbar ist. Zugleich reicht die Ortsgeschichte über die Pfarrkirche hinaus: Eine Windmühle aus der Zeit der Johanniterritter und mehrere Kapellen gehören zu den markanten Bauwerken.

Eine eigenständige Pfarrei

Am 27. November 1678 wurde Xewkija die erste Pfarrei außerhalb von ir-Rabat, dem heutigen Victoria. Zugleich erhielt der Ort als erster auf Gozo den offiziellen Status eines Dorfes. Der Name Xewkija wird auf einen arabischen Ausdruck für ein Gebiet mit Dornengestrüpp zurückgeführt. Die Rotunde ist dem heiligen Johannes dem Täufer gewidmet und bildet den Mittelpunkt des Dorfes. Sie ersetzte eine ältere Kirche; deren wertvolle Steinmetzarbeiten sind heute im Skulpturenmuseum der Rotunde zu sehen. Von dort führt ein Lift zum Glockenturm, von dem sich Ausblicke über Gozo eröffnen. Die Pfarrkirche und ihre Gemeinde prägen damit sowohl die Silhouette als auch die Geschichte des Orts.

Windmühle und Kapellen

Wer von der Straße aus Mġarr in das Dorf kommt, sieht die restaurierte Windmühle aus der Zeit des Großmeisters Perellos, der von 1697 bis 1720 regierte. Ihr achteckiger Grundriss unterscheidet sie von anderen Windmühlen auf Gozo und bildet die acht Hauptrichtungen des Windes ab. Am Dorfrand stehen außerdem der Turm und die Kapelle von St Cecilia. Die Kapelle gilt als älteste auf Gozo. Auch die Madonna-tal-Ħniena-Kapelle, die dem heiligen Bartholomäus gewidmet ist, gehört zu den historischen Sakralbauten des Orts.

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Xewkija und die Insel

Der Vergleich mit Victoria zeigt zwei unterschiedliche Zentren: Victoria ist Gozos Hauptstadt, während Xewkija als eigenständiges Dorf südlich davon liegt. Nadur ergänzt den Blick um eine Gemeinde im Osten der Insel. Xewkija ist zudem für Steinmetze und Steindekorateure bekannt, die am Bau der Rotunde mitwirkten. Die Rotunde bleibt dabei das weithin erkennbare Wahrzeichen und verbindet die jüngere Baugeschichte mit der älteren Pfarrtradition.