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Schnorcheln auf Malta und Gozo

Schnorcheln bedeutet, Küstengewässer von der Wasseroberfläche aus zu beobachten. Anders als beim Gerätetauchen auf Malta und Gozo sind dafür keine Flasche und keine Tieftauchgänge nötig; Zugang und Meeresbedingungen prägen den Ausflug. Zu den beliebten Schnorchelstellen zählen San Dimitri Point im Westen Gozos, Wied il-Għasri im Norden und das Blue Hole bei Dwejra. Die Stellen liegen an getrennten Küstenabschnitten.

Bucht und Felsküste von Xlendi auf Gozo Bucht von Xlendi. Foto: Shepard4711, CC BY-SA 2.0; verkleinert. Foto: Shepard4711

Felsbucht und offenes Meer

Wied il-Għasri ist ein schmaler, von hohen Felswänden eingefasster Meeresarm, der zum offenen Meer führt. Eine Reihe in den Fels gehauener Stufen führt hinunter zu einer kleinen Kiesbucht. Am Talausgang liegen Salzpfannen, die früher Meerwasser erhielten. Der Zugang unterscheidet sich damit von einem breiten Strand, und die enge Bucht liegt am Ende eines zum Meer offenen Tals. Visit Gozo beschreibt das Gebiet bei windigem Wetter als eindrucksvoll; die Brandung lässt sich von sicherem Abstand aus beobachten. Ein Einstieg ins Wasser passt nur, wenn Ufer und Meer tatsächlich ruhige Bedingungen bieten und Ausstieg sowie Rückweg sicher möglich sind.

Ausrüstung und umsichtiges Beobachten

Maske, Schnorchel und Flossen sollten gut sitzen und sicher handhabbar sein. Eine Maske schließt dicht ab; mit dem Schnorchel können Sie ruhig atmen, solange das Gesicht im Wasser liegt. Flossen erleichtern die Bewegung, ersetzen aber weder Übung noch Aufmerksamkeit. Wer wenig Erfahrung hat, probiert die Ausrüstung zunächst in flachem, übersichtlichem Wasser aus. Nehmen Sie nur mit, was Sie sicher nutzen und wieder an Land bringen können. Steine, Muscheln und Meerestiere bleiben am Ort; beim Schnorcheln steht das Beobachten im Vordergrund.

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Die Bedingungen bestimmen den Einstieg

Wind, Wellengang, Sicht und der konkrete Zugang sind wichtiger als der Bekanntheitsgrad eines Spots. Ein Einstieg kommt nur infrage, wenn Ein- und Ausstieg ohne Klettern durch Brandung möglich sind und die Bedingungen ruhig sind. Bei unruhiger See ist ein Landbesuch die passende Alternative. Für einen Meerestag ist ein einzelner geeigneter Küstenabschnitt oft sinnvoller als mehrere weit auseinanderliegende Ziele.